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In der Mundan-Astrologie ( = u. a. politische Astrologie) stellt der Mond das Volk dar.
 
In der Mythologie und in vielen Religionen ist der Mond als weibliche Kraft der Gegenpol zur männlichen Kraft der Sonne. Im Hebräischen wird diese Kraft Levanah genannt. In der römischen Mythologie beziehen wird sie symbolisiert durch Diana, in der griechischen Tradition durch Persephone und Aphrodite. In der ägyptischen Tradition ist Isis das weibliche Mitglied der mächtigen Dreiheit von Osiris, Isis und Horus. In der alten Tradition der Hexerei ist Brid die jungfräuliche Göttin des zunehmenden Mondes. Diana ist die Muttergöttin des Vollmondes, Morrigan ist die greise Gattin des abnehmenden Mondes. 

In den Anfängen der Menschheitsgeschichte nahm das nackte Überleben eine viel wichtigere Stellung ein als jetzt. In manchen Teilen der Welt ist das Überleben der Menschen heute noch nicht gesichert. 

Bei den Menschen gingen der Anbau der Nahrung und die Aufzucht von Tieren einher mit der Entwicklung des Kalenders und auch mit der Entwicklung von Religion und Aberglaube. Wenn ein Opfer für eine bestimmte Gottheit das Wachstum der Pflanzen förderte, dann war dieses Opfer lebensnotwendig. Auch heute noch sprechen viele Menschen einen Segen vor dem Essen, um Gott für die Nahrung zu danken. Der Esoteriker bedankt sich für das Licht, die Kraft der Pflanze oder die Nahrungs-Energie des Tieres. 

Die meisten Religionen berücksichtigen bei der Festlegung ihrer Feiertage die Position des Mondes; so sind zum Beispiel in der christlichen Tradition Ostern und Pfingsten bewegliche Feiertage, die sich nach dem Stand des Mondes richten. 

Interessant ist, daß Ostern ein griechisch- römisches Fest war, das Aphrodite und Diana gewidmet war. Noch früher war dieser Feiertag Ishtarte geweiht, der Vorgängerin von Aphrodite und Diana.

Diese Göttinnen sind wir der Beginn des Frühlings mit Fruchtbarkeit, Wachstum und der Erneuerung des Lebens verbunden. Wenn Sie einmal die wieder entdeckte Stadt Ephesos in der heutigen Türkei besuchen, werden sie am Fuße des Hügels den Dianatempel finden. Ganz in seiner Nähe stand der noch ältere Tempel von Aphrodite und Ishtarte. 

Ishtarte ist die vierbrüstige Göttin der Fruchtbarkeit, die auf manchen Darstellungen mit Eiern behängt war – Das könnten durchaus die Vorläufer unserer Osterfeiern sein. 

Die Juden pflegen im Gegensatz zu uns 
( = Sonnenkultur) eine Mondkultur. Der erste Frühlings-Vollmond zeigt das "Aufstehen" des Volkes Israel. (Mond = Volk.) Unser Osterfest gehört daher zu den beweglichen Feiertagen. 
In der jüdischen Tradition werden, wenn Feiertage auf den Neumond fallen, spezielle Gebiete gesprochen. Außerdem es gibt es besondere Gebete Neumond am Beginn jedes Mondmonats. Astrologen beobachten den Mond sehr genau, und manche verschieben sogar wichtige Projekte, wenn der Mond void of course steht; das ist eine Phase, in der er keine Hauptaspekte zu anderen Planeten bildet. 
 
In allen Traditionen und Religionen sind Sonne und Mond die Lichter, die uns veranlassen, den Kopf zu heben und die Gedanken zum Himmel zu richten. 
 
Das Bild des Mondes als Urmutter, als Symbol der Weiblichkeit schlechthin, kommt besonders deutlich in der ägyptischen Gottheit Isis zum Ausdruck. Diese herrschte über Pflanzen- Medizin und Mondmagie. 
 
Über die Gezeiten herrscht die große Göttin in Gestalt des Mondes die große Gattin Göttin in der Gestalt des Mondes. Die Gezeiten auf der Erde folgen ihr, wenn sie aufgeht und wenn sie dem Untergang entgegenstrebt. Aus dem Meer steigt sie als Abendstern empor und die Wasser der Erde erheben sich zur Flut. Sie sinkt als Luna im Westen in den Ozean, und die Wasser fließen in der Erde Schoß zurück, fahren still hinein in einen großen dunklen See, in dem sich Mond und Sterne spielen. Wer aber still ist wie der dunkle See Persephones im Schoß der Erde, wird die Gezeiten des Unsichtbaren strömen sehen und alle Dinge erkennen. 
 
Deshalb wird Luna auch die Spenderin von Visionen genannt. 
In der kabbalistischen Tradition ist der Mond mit einem Teil des Lebensbaumes verbunden. Dort ist er der Weg zur Intelligenz. Nichts in der Kabbala ist leicht verstehen zu verstehen. In der kabbalistischen Tradition herrscht der Mond über die Instrumente, Gewohnheiten, Nahrung, die häusliche Umgebung, Sexualität und Sexualorgane und steht für den neunten Monat der Schwangerschaft. 
 
Für einen Mann symbolisiert der Mond außerdem eine Frau. Die klassische Astrologie sieht das anders; hier stellt der Mond das "innere Kind" des Menschen dar. Aus der Deutungserfahrung heraus kann ich die Erfahrung ableiten, daß das Kind manchmal über das 7. Lebensjahr hinaus sich gemäß der Modstellung entwickelt. 
 
Selbstverständlich ist beim Betrachten der Zeitqualität hoch interessant, in welchen Elementen der Neumond oder Vollmond steht. 


Feuer: 
diese Schlüssel hier sind sprühende Begeisterung, Initiative, Integration, Optimismus und der Glaube an die Zukunft. Der Glaube an die Zukunft. 
 
Erde: 
hat zu tun mit Sicherheit, Struktur, langsam Wachstum, konventionellen verhalten und konkreten Ergebnissen.
  
Luft: 
hat zu tun mit Kommunikation, mit Netzwerken aller Art.
  
Wasser: 
hat mit Emotion und Gefühl zu tun, mit Wendepunkten und wichtigen Transformationen im Leben, mit Stimmungen und inneren Antrieben.
 
Kardinale Zeichen: 
haben zu tun mit Aktion und Initiativen.
Fixe Zeichen stehen für Energie und Kontinuität. 
Veränderliche Zeichen sind Situationen, Änderung oder Abschluß. 

   Eine Seite von Rolf Schiele.
Sie erreichen Rolf Schiel unter dem folgenden Banner: Astrolabor.

 

 

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